Die Lymph-Kompressionsversorgung für mehr Lebensqualität

Wann brauchen Sie eine Kompressionsversorgung?

Bei Abflussstörungen des Lymphsystems entstehen Schwellungen und Ödeme, die das Gewebe belasten und zu Entzündungen und Hautschäden führen. Manuelle Lymphdrainage - kurz MLD - und Kompressionstherapie helfen, das Gewebe zu entstauen und ein Fortschreiten der Krankheitsbilder Lymphödem und Lipödem zu verhindern.

Es werden verschiedene Stadien eines Lymphödems unterschieden. Im Stadium 1 ist der Abfluss der Lymphe gestört, das Ödem hat noch eine weiche Konsistenz. Bei entsprechender Behandlung, bzw. durch Hochlagern der Beine kann sich das Lymphödem in der Regel zurückbilden. Im Stadium 2 machen sich erste Gewebsveränderungen bemerkbar. Chronisch irreversible Lymphödeme des Stadiums 3 sind deutlich verhärtet. Hier kann es – je nach Ausprägung – zu Schmerzen kommen. Die Patienten können in ihrem Alltag stark eingeschränkt sein.

Ursachen einer Störung im Lymphsystem

Die Ursachen für eine Ablaufstörung im Lymphsystem können sehr unterschiedlich sein. Meist ist ein Lymphödem auf einen Verschluss der Lymphbahnen zurückzuführen. Daneben kommen erblich bedingte Schäden und allgemeine Erkrankungen als Ursache für die Entstehung eines Lymphödems infrage. Hauptursachen für sekundäre, d. h. erworbene Lymphödeme sind Verletzungen oder Operationen. Häufig von einem Lymphödem betroffen sind Patientinnen, denen im Rahmen einer Brustkrebsoperation Lymphknoten in der Achselhöhle entfernt wurden. Bei der Behandlung von Gebärmutterhalskrebs und Gebärmutterkrebs kann es notwendig sein, Lymphknoten im Becken und entlang der Wirbelsäule zu entfernen, sodass Lymphödeme meist an den Beinen auftreten. Auch eine Strahlentherapie kann ein Lymphödem verursachen. Verschiedene Formen von Krebs, beispielsweise Morbus Hodgkin oder einige Leukämie-Erkrankungen können auch ein Lymphödem verursachen.

Kompressions- und Lymphversorgung

Durch die Kompressionstherapie wird der Umfang der blutleitenden Gefäße vermindert, so dass sich die Fließgeschwindigkeit des Blutes erhöht. Eiweiße und andere Abfallstoffe können so wieder über die Lymphgefäße aus dem Blut herausgefiltert werden, die Selbstheilungskräfte des Körpers werden gestärkt. Kompressionsversorgungen sind medizinisch hochwertige Hilfsmittel, die der individuellen Form der Beine, Arme und Hände optimal angepasst werden. Qualifizierte Betreuung und individuelle Anpassung verhelfen zu verbessertem Tragekomfort insbesondere in der Langzeittherapie. Mittlerweile gibt es Kompressionsstrümpfe auch in modischen Designs und vielen Farben, optisch auffällig oder unsichtbar. Vielfach ist ein Kompressionsstrumpf heute von normalen Feinstrümpfen kaum mehr zu unterscheiden.

 

Bildquelle: Bauerfeind AG, Zeulenroda

Wie oft kann verordnet werden?

Bei entsprechendem Krankheitsbild werden flachgestrickte Kompressionsstrümpfe als wesentlicher Bestandteil der Kompressionstherapie ärztlich verordnet. Patienten bekommen ein Wechselpaar - 1 Paar waschen, 1 Paar tragen. Je nach Diagnose, Abnutzung, beruflichen Gründen oder bei Maßänderungen kann die Verordnung auch in kürzeren Intervallen erfolgen.

Unsere Leistungen:

  • Massanfertigung aller Kompressionsversorgungen
  • individuelle Beratung zu Passform
  • Erstellen von Kostenvoranschlägen und
  • Einreichnung bei Ihrer Krankenkasse

Unser Sortiment:

  • Kniestrümpfe
  • Oberschenkelstrümpfe
  • Strumpfhosen oder Caprihosen
  • Armstrümpfe in Verbindung mit Handschuh

Daniela Lorey
Christiane Fries

Telefon: 069 - 84 10 23

E-Mail: d.lorey@schneider-piecha.de

 

 

Schneider & Piecha GmbH · Sanitätshaus & Orthopädietechnik
Sprendlinger Landstraße 9-11 · D-63069 Offenbach am Main Telefon: 00 49-(0) 69-84 10 23 + 84 48 35 · Fax: 00 49-(0) 69-83 10 24 · www.schneider-piecha.de